Mitteilungen
Norddeutscher Arbeitskreis für Anthroposophie
Im Norddeutschen Arbeitskreis für Anthroposophie treffen sich Mitglieder, die in den Gruppen des Arbeitszentrums verantwortlich tätig sind, sowie weitere Menschen, die überörtlich mit anderen Mitgliedern Fragen der Anthroposophie und der Zusammenarbeit in den Gruppen oder auch Fragen aus der Landesgesellschaft bewegen wollen. Es gehören auch Einzelmitglieder dazu, die keinen anderen Gruppen angehören. Der Arbeitskreis kommt fünfmal im Jahr zusammen – meistens in Hamburg im Rudolf-Steiner-Haus, gelegentlich ist er je nach Absprache an einem Ort des Arbeitszentrums zu Gast.
Der Norddeutsche Arbeitskreis wählt einen Vertreter, der das Arbeitszentrum für Jahre in der Gesamtkonferenz der Landesgesellschaft vertritt, zusammen mit dem Mitarbeiterkreis den Norddeutschen Arbeitskreis vorbereitet und die Gruppen vor Ort in ihrer Arbeit unterstützt. Er ist wie auch die Schatzmeisterin Ansprechpartner für die Mitglieder in Fragen der Anthroposophischen Gesellschaft.
Termine (auf Einladung): 14.4.2012, 9.6.2012
Wir arbeiten zur Zeit mit den Mysteriendramen Rudolf Steiners unter der Thematik der Beziehungs- und Schicksalsentwicklung
Mitarbeiterkreis
Der Mitarbeiterkreis besteht derzeit aus sieben Personen – fünf aus vier verschiedenen Gruppen und zwei dem Arbeitszentrum direkt angeschlossene Mitglieder. Wir treffen uns etwa achtmal im Jahr und beraten Belange des Arbeitszentrums und der Gesellschaft, bereiten die Treffen des Norddeutschen Arbeitskreises vor. Diese Beratungen sind eingebettet in intensive Gespräche über Erkenntnis- und Schulungsfragen, menschenkundliche und gesellschaftliche Betrachtungen.
Nächster Termin: 24. Mai 2012
Finanz- und Wirtschaftskreis
Die Finanzverantwortlichen der Zweige und Gruppen treffen sich einmal jährlich, um praktische Fragen zu Buchführung und Jahresabschlüssen, gesetzlichen Regelungen (Steuern, Gemeinnützigkeit) etc. zu bearbeiten. Da die Gruppen rechtlich-wirtschaftlich nicht selbstständig sind, sondern Gliederungen des Gesamtvereins Anthroposophische Gesellschaft in Deutschland e. V., sind einige Besonderheiten zu beachten. Das Treffen am 8. Oktober hatte Änderungen im Finanzbereich zum Thema (Kontenrahmen, Prüfung der Gesamtbilanz), Verwaltungsfragen (Datenbank, Datenschutz), die Zusammenarbeit der Aufgabenbereiche in den Zweigen/Gruppen sowie regionale Kooperationsmöglichkeiten.
Über das "Tagesgeschäft" hinaus gehende Themen sind beispielsweise die Bedeutung, die Qualität des Mitgliedsbeitrags, der Umgang mit Geld, Bemühungen zu einem gemeinschaftlichen Wirtschaften innerhalb des Arbeitszentrums und der Landesgesellschaft.
Vorhaben, Initiativen, Projekte haben meist auch finanzielle Konsequenzen. Wir haben kürzlich beschlossen, den Finanz- und Wirtschaftskreis und den Norddeutschen Arbeitskreis zusammenzuführen.
Finanzen des Arbeitszentrums Nord
Die Tätigkeit des Arbeitszentrums ist in verschiedene, nicht scharf voneinander abzugrenzende Bereiche gegliedert:
- eigene Veranstaltungen, Zuschüsse zu Veranstaltungen von Gruppen – im allgemein-anthroposophischen und Hochschulzusammenhang –, Förderung von Initiativen, Projekten, Forschungsarbeit;
- Zusammenarbeit der Gruppen innerhalb des Arbeitszentrums – Arbeitstreffen mit den dazugehörigen Aufwendungen wie Fahrt-, Raum- und Verpflegungskosten;
- Zusammenarbeit innerhalb der Gesamtgesellschaft – Reisekosten für überregionale Treffen in der Landesgesellschaft und am Goetheanum;
- als Arbeitsgrundlage für all dies – Mitarbeiter, Verwaltung, Miete etc.
Jahresabschluss 2011
Das Beitragsaufkommen im Arbeitszentrum insgesamt betrug im vergangenen Jahr insgesamt 443.878 Euro, davon wurden 45% an die AGiD gezahlt (inkl. Goetheanum), 14% wurden im Arbeitszentrum verwendet, 41% blieben in den Zweigen.
Mit der Zahlung von 8,34 Euro je Mitglied und Monat an die Landesgesellschaft blieben wir wieder weit unter dem Sollbeitrag von 10 Euro bzw. 11,50 Euro (mit Valutaausgleich) für Goetheanum und AGiD. Die Minderzahlung war mit der Landesgesellschaft verabredet worden, denn ein Haushaltsvolumen von ca. 70.333 Euro (inkl. Spenden) wurde als berechtigt und nötig für das Arbeitszentrum angesehen. Am Jahresende waren 310 Euro übrig.
Schatzmeisterkreis
Treffen der Finanzverantwortlichen der Landesgesellschaft und der Arbeitszentren
- in 2012 vorgesehene Termine:
13.1. - zu Beitragsfragen (Höhe, Qualität, Modalitäten) in Fulda
22./23.3. - Vorlage der AAG-Bilanz 2011 (gemeinsame Einheiten mit der Gesamtkonferenz), in Berlin
10.5. - Vorlage und Beratung der AGiD-Gesamtbilanz 2011 in Vorbereitung der Mitgliederversammlung, in Hannover
20./21.9. in Nürnberg (gemeinsame Einheiten mit der Gesamtkonferenz)
Wir hoffen, dass es zu einer regelmäßigen Zusammenarbeit mit der Gesamtkonferenz (Arbeitskollegium und Vertreter der Arbeitszentren) kommen wird.
